Geschenkidee
Koscher
Koscher?
Die Kaschrut (die Jüdische Speisegesetze)
sind die Ernährungsrichtlinien der jüdischen Religion. Sie definieren
saubere und unsaubere Nahrungsmittel nach Herkunft und Zubereitung.
Die
Kaschrut untersagt vor allem das Vermischen von Fleisch- und Milchprodukten.
Man nennt die Lebensmittel, welche die jüdischen Speisegesetze respektieren
"koscher", wobei der Begriff "parwe" neutral bedeutet. Demzufolge
sind parwe Lebensmittel gänzlich ohne Milch- oder Fleischspuren.
Um
die Bezeichnung "koscher parwe" zu erhalten, musste sich der Schokoladenfabrikant
aus Versoix mehreren Anforderungen fügen. Das Labor wurde vollständig
ausgeräumt, gereinigt und anschliessend während vierundzwanzig Stunden
im Ruhezustand gelassen. Anschliessend kam der Genfer Rabbi persönlich,
um mit einem Schweissbrenner die Arbeitsflächen und die Instrumente für
die Schokoladenfabrikation mit Feuer zu reinigen. Im Anschluss konnte die Produktion
mit ordnungsgemäss ausgewählten Zutaten begonnen werden – stets unter
Gegenwart und Kontrolle des Rabbi.
Eine Herausforderung aus Schokolade
Es
handelte sich also darum, bereits bestehende Rezepte zu überarbeiten und
Alternativen zu Milchprodukten anzubieten. Der Schokoladenhersteller musste
nun mehrere Möglichkeiten versuchen, bevor er sich für sechs Rezepte
von wunderbar schmelzenden und schmackhaften Pralinen entschied.
Schokoladencreme
(Ganache) wurde durch eine Sojasahne von sehr guter Qualität ersetzt, Butter
durch eine spezielle pflanzliche Margarine. Die beiden Trüffel besitzen
eine Grundlage aus dem Mark und Karamel der Früchte Himbeere und Maracuja
und die zwei Pralinen (Mandel und Haselnuss) beinhalten ausschliesslich Kakao,
gemahlene Trockenfrüchte, Zucker und Kakaobutter. "In manchen Fällen
benötigte es Kakaobutter, um die Masse fest werden zu lassen und für
die Trüffel war das Beigeben zum Fruchtkaramel von schwarzer Schokolade
nötig, um die Süsse zu kompensieren. Ziel war es, mit den von Hand
hergestellten, frischen und nicht koscheren Pralinen mithalten zu können."
Unter Aufsicht des grossen Genfer Rabbi Abraham Y. Schlesinger
