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Geschenkidee

Schokolade Koscher: der Ursprung des Projekts

Ein nach Schokolade verrückter Unternehmer und ein renommierter Schokoladenfabrikant aus Versoix kreieren partnerschaftlich die erste koschere Kollektion von Trüffeln, Ganache und Schweizer Pralinen. Es handelt sich um auserlesene und durch den grossen Genfer Rabbi Abraham Schlesinger genehmigte und kontrollierte Schokolade.


Entstehung des Projekts

Schon immer war Christian Catel  geboren in Bourg-en-Bresse, gelernter Architekt und Unternehmer in der Genfer Region verrückt nach Schokolade. Seit geraumer Zeit ist er Vizepräsident des Genfer Clubs der Schokoladenliebhaber (les Passionnés de Chocolat) und Mitglied des Pariser Clubs der Schokoladenknabberer (Club parisien des Croqueurs de Chocolat) sowie seines Lyoner Pendant Chocolat Passion.

2007 lancierte er sein Unternehmen Choc'Events nebenher während seiner Freizeit. Die Idee? Massgeschneiderte Veranstaltungen anzubieten hundertprozentige Kakaospeisen, Geschäftsausflüge, Ateliers, Degustationen, Geburtstage oder festliche Veranstaltungen alles über das Thema Schokolade. Auf diese Weise wollte er die lokale Produktion von Spitzenqualität würdigen und Köstlichkeiten aus Schokolade fördern.

Ende 2010 äusserte die Jüdische Gemeinde in Genf gegenüber Christian Catel ihren Wunsch, eine Bestellung von koscheren Schokoladenpralinen für eine Zeremonie aufzugeben. Hierbei entdeckte er, dass es auf dem Schweizer und auf dem europäischen Markt nur industriell hergestellte koschere Schokoladentafeln und von Glasurherstellern produzierte Bruchschokolade gibt, jedoch keinerlei von Hand hergestellte Pralinen. Nach der Kontaktaufnahme mit mehreren Spezialisten entschied er sich für die Partnerschaft mit dem Schokoladenmeister Cartier aus Versoix.

Marc-André Cartier 43 Jahre alt, Konditor der sechsten Generation und Schokoladenhersteller der zweiten Generation absolvierte seine Lehre in einem klassischen Genfer Hause bevor er sich an der Lausanner Hotellerieschule ausbilden liess, um anschliessend in der Luxushotellerie zu arbeiten und sich bei mehreren grossen französischen der Feinbäckerei und der Schokoladenherstellung fortzubilden (bei Fauchon unter der Leitung von Pierre Hermé, Ecole Lenôtre, Michel Guérard). Marc-André Cartier stieg 1999 in das Familienunternehmen in Versoix ein und übernahm es 2005 gemeinsam mit seinem Bruder.

Von dieser neuen Herausforderung angetrieben lancieren die zwei Genfer Partner diese Tage ihre aller ersten koscheren Pralinen unter dem Markennamen Chokacher. Eine erste Produktion von einigen hundert Kilo ist bereits jetzt online auf ihrer Internetseite www.chokacher.com und in den beiden Boutiquen des Schokoladenherstellers Cartier angeboten. Die sechs Pralinensorten sind in den Grössen 250g und 400g verfügbar.


Ein vielversprechender Markt

Die angestrebte Kundschaft ist die "der jüdischen Gemeinden in der Schweiz und im Ausland, grosse Hotels, das Gaststättengewerbe sowie Feinschmecker und Neugierige, die von der Entdeckung neuer Geschmäcker gekitzelt werden", so Christian Catel, der ein grosses Vertrauen in die Qualität der Produkte hegt. Den aus koscherer Schokolade hergestellten Pralinen scheint bereits eine internationale Bekanntheit dank ihrem ersten Fan, dem grossen Rabbi Schlesinger, sicher. Er hat bereits Muster mit nach Israel genommen, um sie dort probieren zu lassen....

In den Vereinigten Staaten sind schätzungsweise 70% der Konsumenten von koscheren Produkten weder jüdischen Glaubens, noch praktizierende Juden. Sie entscheiden sich für koschere Lebensmittel aufgrund der Qualitäts- und Hygienegarantie, die dieses Warenzeichen aufweist. "Ihr Interesse begründet sich mit dem Weglassen von Zutaten tierischer Herkunft, von Milchprodukten sowie Zusatz- und Farbstoff", bemerkte Christian Catel.

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